Inschriften  der  jetzigen Glocken

Die zur Zeit noch im Turm hängenden Stahlglocken wurden seinerzeit von Privatpersonen gestiftet. In Ihrem Angedenken lesen Sie hier die Inschriften der sogenannten Friedens-, Oranier- und Sterbeglocke sowie der Walpurgisglocke. Letztere wird in der Stadtkirche verbleiben. Sie ist die einzig verbliebene Bronzeglocke und ist über 500 Jahre alt.

Friedensglocke

Der evangel. Johanniskirche gestiftet
Von Kommerzienrat Georg Landfried
In Dillenburg A.D. 1917
Zur Erinnerung an den Weltkrieg
 

Friedensglocke.
Ein feste Burg ist unser Gott.

 
Oben:
Geg.v.Bochumer Verein i. Bochum 1918

Sterbeglocke

Der evangel. Johanniskirche im Jahr des Herrn 18..
Gestiftet von Frau Sanitätsrat Dr. Wilhelm Rühl
Bertha, Geb. Hubert, in Dillenburg
zum Gedächtnis ihres Gatten
Geb. am 4. Febr. 1853
Gest. am 27. Juni 1915 in Dillenburg
Ich muss wirken, solange es Tag ist.

 
Sterbeglocke.
Das Reich muss uns doch bleiben.

Oranierglocke

Das Wort sie sollen lassen stahn.

Zum Gedächtnis ihrer Mutter
Der Frau Emma Landfried geborene Haas
Geb. 3.1.1827 in Dillenburg
Gest. 28.8.1902 in Heidesheim
Gestiftet von ihren Kindern im Jahre des 1905
Als Bronzeglocke dem Vaterland geopfert 1917
In Gusstahl erneuert 1918.

Walpurgis-Glocke

(Diese unter Denkmalschutz stehende Bronzeglocke verbleibt im Glockenstuhl)
Johannes und Walperg heiß ich, in Godes Er luden ich, Henrich von Prum goß mich annodomini MDX (1510).
 
Mitte:
Matthäus, Marcus, Lucas und Johannes
und
Jesus Maria Anna Elisabeth